Ausgangssituation
Im ersten Wiener Gemeindebezirk - in unmittelbarer Nähe zum Rathaus gelegen - bilden vier benachbarte Amtshäuser den sogenannten „Bartensteinblock“. Er beherbergt mehrere Magistratsabteilungen und die Wohngesellschaft „Wiener Wohnen“. Die leerstehenden Dachböden des Gründerzeitblocks sollen ausgebaut und zu einem neuen Bürokomplex verbunden werden. Auf Wunsch des Bundesdenkmalamtes sollen die straßenseitigen Dachprofile dabei erhalten bleiben.
Zielsetzung
Zusätzlich zu hochwertigen Büroräumlichkeiten wird im neuen Gebäudetrakt auch ein Konferenzzentrum entstehen. Im Rahmen der Umbauarbeiten wird darüberhinaus die komplette bestehende sicherheitstechnische Infrastruktur modernisiert. Die Besonderheit dieses großen innerstädtischen Projektes ist die Errichtung einer innovativen Photovoltaikanlage auf den neu entstandenen Dachflächen.
Umsetzung
Das Gebäude wird mit einer modernen Brandmelde- und Hydrantenanlage, einer Elektro-Trafostation und einer Blitzschutzanlage ausgerüstet. Im Konferenzzentrum wird modernste Multimediatechnik samt einer induktiven Höranlage integriert. Auf den hofseitigen Dachflächen wird eine Photovoltaikanlage mit 420 Solarpaneelen installiert, die den Komplex mit Ökostrom versorgt und so den Energiehaushalt des Gebäudes wesentlich verbessert. Mit einer Solarfläche von mehr als 470m² ist dies die größte Photovoltaik-Dachanlage Wiens. Die Auflagen des Denkmalschutzes erfordern dabei eine besonders umsichtige Vorgangsweise bei Planung und Durchführung.